Austausch der 10. Klassen mit unserer Partnerstadt Pontarlier
Vom 18. bis zum 25. März 2026 waren 27 Schülerinnen und Schüler der 10.Klasse bei ihren Austauschpartnerinnen und -partnern unserer Partnerschule, dem Lycée Xavier Malmier, in Pontarlier. Eine Woche lang lebten die Jugendlichen in französischen Gastfamilien und erhielten dadurch einen authentischen Einblick in den Alltag und die Lebensweise ihres Nachbarlandes. Außerdem bekamen sie dabei natürlich die Gelegenheit, ihre Sprachkenntnisse in verschiedenen Alltagssituationen anzuwenden und zu stärken.
Während ihres Aufenthalts nahmen unsere Schülerinnen und Schüler stundenweise am regulären Unterricht eines französischen Lycées teil, und konnten dabei hautnah Unterschiede im Schulsystem kennenlernen. Viele aßen auch in der „cantine“ – ein wichtiger Bestandteil des schulischen Lebens in Frankreich. Ein besonderes Highlight stellte der Einblick in den Biathlonsport dar, der an der Schule als Leistungssport angeboten wird.
Neben dem Schulalltag standen auch zahlreiche Exkursionen auf dem Programm: So besuchte die Gruppe beispielsweise die Zitadelle von Besançon sowie das archäologische Museum Latenium in Neuchâtel, wodurch die Schülerinnen und Schüler einen beeindruckenden Einblick in die Geschichte der Region erhielten. Besonders eindrucksvoll war zudem der Besuch der „cave d’affinage“ im Fort Antoine, wo der berühmte Comté-Käse unter optimalen Bedingungen reift – ein Erlebnis, das den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung regionaler Traditionen und Handwerkskunst näherbrachte.
Die Wochenenden verbrachten die deutschen Gäste in ihren Gastfamilien. Viele Familien organisierten individuelle Ausflüge, beispielsweise in das Olympiamuseum, oder gestalteten gemeinsame Aktivitäten wie Grillabende, das Zubereiten von Crêpes oder Spaziergänge in der Natur.
Der Austausch hat eindrucksvoll gezeigt, wie wertvoll direkte Begegnungen sind, um andere Kulturen wirklich zu verstehen – eine Erfahrung, die den Schülerinnen und Schülern noch lange in Erinnerung bleiben wird. Das Anwenden und Verbessern ihrer Sprachkenntnisse passierte dabei fast automatisch, wie nebenbei. Nun freuen sie sich auf den Gegenbesuch ihrer französischen „corres“, um ihr Leben, ihren Alltag, ihre Kultur zeigen zu dürfen.


