Bereit für ein Leben nach der Schule: Verabschiedung von Carola Bernecker

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Am Mittwoch, 26.07. hieß es Abschied nehmen – Abschied vom vergangenen Schuljahr, was allen mit Hinblick auf die bevorstehenden Ferien recht leicht fiel, Abschied von gewohnten Klassenkonstellationen, was für manche schon schwerer war, und, was am schwierigsten war, Abschied von unserer Kollegin Carola Bernecker, die nach zwanzig Jahren am GaR in den Ruhestand geht. Für sie geht ein bewegtes Berufsleben zu Ende: Sie war keine sesshafte und nur auf Sicherheit bedachte Lehrerin, die von der Einstellung bis zu Pensionierung an einer Schule bleibt, sondern durchlief viele Stationen: Neben ihrer Tätigkeit an verschiedenen baden-württembergischen Gymnasien war sie mehrfach in Afrika im Deutschen Entwicklungsdienst tätig.

Mit ihr verliert das GaR seine Grande Dame: ihre jahrzehntelange Erfahrung mit dem Schulbetrieb, ihr Horizont, der weit über die Schule hinausreicht, ihr ruhiger, manchmal durchaus spöttischer Blick auf den stetigen politischen Wechsel von Bildungsprämissen und die daraus resultierende Aufregung der jüngeren Kolleginnen und Kollegen werden sich ebensowenig ersetzen lassen wie – und darauf ging Schulleiter Jochen von der Hardt in seiner Abschiedsrede explizit ein – ihre vollkommen unerreichbare Art, selbst chaotischsten Fünftklässlern zu vermitteln, wie man einer verdreckten Tafel zu perfekter Reinheit verhilft. Diese im Zusammenhang mit ihr erstaunlich oft erwähnte saubere Tafel ist im Prinzip nur eine Metapher für ihr pädagogisches Wirken: Carola Bernecker ist sich immer treu geblieben und es ist ihr mit ihrer Strukturiertheit und ihrer klaren Vorstellung davon, was das Ziel des Unterrichtens ist, gelungen, in viele chaotische Schülerhirne Ruhe und Klarheit zu bringen.

Carola, Du wirst uns fehlen! Wir wünschen Dir das Allerbeste für alles, was nun kommt.

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