Besuch bei der Firma Continental Villingen
Am 15.5.2019 wurden die technisch-naturwissenschaftlichen AGs mit den sie begleitenden Lehrkräften Karin Hipp, Henning Blötscher und Michael Wild zu einem Besuch bei der Firma Continental eingeladen. Dabei sollte dem Ausbildungsleiter Clemens Boog der Stirling-Motor gezeigt werden, den die Schüler mit Unterstützung von Conti hergestellt hatten. Ein wichtiges Bauelement war dabei ein Aluminiumwürfel, den Conti zur Verfügung gestellt und in bestimmte Formen gefräst hatte. Es zeigte sich jedoch, dass ein paar weitere Absprachen nützlich gewesen wären, um den Motor noch besser machen zu können. Aber auch so gelang es der Gruppe, einen Sonderpreis bei Jugend forscht zu erhalten. Außerdem konnte über weitere Projekte gesprochen werden, an denen die Schüler gerade arbeiten. Schließlich tüfteln sowohl die Schüler als auch die Auszubildenden bei Conti immer wieder gern an Fahrzeugen mit Benzinmotoren… Dabei war allen Beteiligten klar, dass diesem nicht die Zukunft des Automobils gehört.
Danach erhielten die Gruppe des GaR eine ausführliche und hochinteressante Führung durch den Produktions- und Ausbildungsbereich des Werks. Die riesengroße Entwicklungsabteilung des Standorts Villingen wurde dabei ausgespart. An einigen Stellen konnten die Schüler direkt sehen, für was naturwissenschaftlicher und technischer Unterricht gut ist – beispielsweise für eine moderne Fertigung. Ein besonderes Highlight war ein Cobot-Arm, der gerade programmiert wurde. Solche Roboter-Arme können direkt neben einem Menschen arbeiten, ohne diesen zu gefährden, obwohl sie in der Lage sind, enorme Kräfte auszuüben. Wie im NwT-Unterricht am GaR nehmen Mikrocontroller (vom Modell Arduino) und 3D-Drucker einen wichtigen Platz in der Ausbildung ein.
Zum Abschluss versammelten sich Schüler, Lehrer und Clemens Boog von Conti um den Stirling-Motor und bekräftigten die künftige Zusammenarbeit.