Macht hoch die Tür, die Tor‘ macht weit
Mehr als 120 Schüler beim diesjährigen Weihnachtskonzert des Gymnasiums am Romäusring.
Die Liedzeile des bekannten Adventsliedes „Macht hoch die Tür“ hat das Gymnasium am Romäusring am 19. Dezember 2019 wörtlich genommen und seine Aula anlässlich des diesjährigen Weihnachtskonzertes für die zahlreichen Besucher geöffnet.
Nach der Begrüßung durch Schulleiter Jochen von der Hardt präsentierten die Schüler mit ihren Lehrkräften Wolfgang Diehm, Elisabeth Dück, Rico Knothe, Anne-Sophie Sandner und Dominika Swoboda ein vielfältiges Programm:
Die Chor-AG ließ „Mister Santa“ und „Still still still“ erklingen, das Schulorchester spielte die „Forrest Gump Suite“, den russischen Tanz „Trepak“ und zwei traditionelle schottische Melodien. Gemeinsam mit der Theater-AG boten Chor und Orchester eine Winterszene zu Musik von Antonio Vivaldi dar und gaben dem Publikum so einen Einblick in die Theater-Produktion des kommenden Jahres, bei der ebenfalls alle musisch-kulturellen AGs der Schule zusammenarbeiten. Auch die Instrumentalsolisten Pauline Graf (Klarinette), Teresa Haß (Querflöte), Annemie Werner (Klarinette), Sven Köbler (Violine) und Sophie Rycerz (Harfe), die fast alle den „Vill-GaRmonikern“ angehören, erfreuten das Publikum mit ihren Darbietungen.
Vill-GaRmoniker? „Den Namen für unser Schulorchester haben sich die Mitglieder bei der Probenfreizeit am Anfang des Schuljahres ausgedacht“, erklärte Orchester-Leiterin Anne-Sophie Sandner. „Der Name ist an ‚Philharmoniker‘, an unsere Heimatstadt Villingen und an unsere Schule, das GaR, angelehnt.“
Weitere Highlights des Konzertes waren der vierstimmige Choral „Wie soll ich dich empfangen“ und „Ave Maria“, bei denen der Projektchor der Kursstufen die Musik-AGs ergänzte. Das in gleicher Besetzung als dreistimmiger Kanon erklingende „Halleluja“ von Händel bildete den fulminanten Schlusspunkt des Programms, das vom Publikum mit langanhaltendem, kräftigem Applaus belohnt wurde.
Am Ende des Konzertes erklang das gemeinsame Lied „Macht hoch die Tür“, bei dem sich die Mitwirkenden sichtlich über die breite Publikumsbeteiligung freuten und auf diese Weise mit der wertvollen Erkenntnis nach Hause gingen, dass gemeinsam etwas erreicht werden kann, was so mancher beim Beginn der Proben für unmöglich hielt.