Jeder kann Zeuge oder Opfer einer Straftat werden, deshalb fanden für die Klassenstufe 9 des GaR gemeinsam mit einem Trainer der polizeilichen Kriminalprävention der Bundespolizei Herrn Schlageter und der Schulsozialarbeiterin Frau Vugrinec (Caritasverband) mit dem Thema "Gewalt" und "Zivilcourage" in den vergangenen Wochen Workshops statt.
Was kann ich tun, wenn ich selbst Opfer werde?
Wie kann ich helfen, wenn ein anderer Mensch zum Opfer wird?
Kann ich die Polizei anrufen?
Ziel ist es Kompetenzen wie Konfliktfähigkeit, Empathie und emotionale Sensibilität zu fördern.
Der Referent der Bundespolizei gab mit "interaktiven Rollenspielen" Tipps, wie die Schülerinnen und Schüler in Konfliktsituationen reagieren und auch handeln können.
Der Unterricht zur Gewaltprävention und der Förderung zu mehr Zivilcourage vermittelt allen Teilnehmern die Fähigkeit, die Verantwortung für ihre eigene Sicherheit und wenn gefordert, die Sicherheit eines Nächsten, zu übernehmen. Die Teilnehmer lernen eigene Grenzen aufzuzeigen, zu bewachen und diese auch zu verteidigen.
Die Kurse dienen der Gewaltprävention und enthalten Maßnahmen zur Gefahrenerkennung sowie der Gewalteinschätzung. Durch den gezielten Einsatz von Stimme, Optik, Mimik, Gestik und Körperhaltung wird das Selbstbewusstsein jedes Teilnehmers gestärkt. Aktive Selbstverteidigungstechniken sind nicht Inhalte.
Pro Klasse dauerte ein Workshop 4 Unterrichtsstunden und fand in den Räumlichkeiten des Jugendhauses K3 statt.


