Vorlesewettbewerb am Gymnasium am Romäusring - Lilith Josipovic wird Schulsiegerin
Für einen Lichtblick in Zeiten der negativen Pisa-Ergebnisse sorgten am Gymnasium am Romäusring drei Sechstklässlerinnen, die dort in der Kategorie Leseverständnis sicherlich hervorragend abschneiden würden. Denn am Mittwoch, 06.12. fand in der 6. Stunde der schulinterne Vorlesewettbewerb statt.
Im zum Wettbewerbsthema äußert passenden Ambiente der Schülerbücherei traten die Klassensiegerinnen der sechsten Klassen (Anna Joik, 6d, Mia Dittmann, 6c, sowie Lilith Josipovic, 6a) gegeneinander an. Eine fehlte leider: Wegen Krankheit konnte Sophia Jednakovic, die Klassensiegerin der 6b, nicht teilnehmen. Lebendig und voller Schwung präsentierten die drei zunächst Textstellen aus ihre Lieblingsbüchern: Susanne Collins „Tribute von Panem“ (Anna Joik), Sabine Bohlmanns „Ein Mädchen namens Willow“ (Mia Dittmann) und Cornelia Funkes „Tintenherz“ (Lilith Josipovic).
Anschließend mussten die drei ihre Lesefähigkeit anhand eines für sie unbekannten Textes beweisen. Die Textauszüge aus „Percy Jackson – Diebe des Olymp“ von Rick Riordan waren für die Sechstklässlerinnen durchaus herausfordernd, aber auch diese Hürde meisterten sie überzeugend.
Schlussendlich fiel die Entscheidung der Jury, die aus den Deutschlehrkräften der sechsten Klassen sowie Dr. Karin Haß als Mitglied der Schulleitung, einer Vertreterin der SMV (Claire Scott, K2) und Alexandra Shkliarevich, der Vorjahressiegerin des Vorlesewettbewerbs 2022, bestand, auf Lilith Josipovic. Für sie geht das Vorlesen vor Publikum damit in die nächste Runde. Mit ihrer Urkunde für die Schulsiegerin erhielt sie nämlich die Einladung zum Stadt/Kreisentscheid, der ab Ende Januar stattfinden wird.
Der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels, der unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, zählt zu den größten bundesweiten Schülerwettbewerben. Bundesweit nehmen jährlich rund 600.000 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen am Vorlesewettbewerb teil.
Foto: Lisa Zuckschwerdt, 6a

